Anbetungskapelle

 

Die Anbetungskapelle wurde 2017 im Rahmen des neuen Projektes „ Ewige Anbetung“ errichtet und befindet sich direkt neben der Pfarrkanzlei.

 

P. Mirek Baranski war für die künstlerische Ausführung verantwortlich. Ziel dieser Kapelle ist es eucharistische Anbetung rund um die Uhr, Tag und Nacht, anzubieten.

Erläuterungen zur Ausstattung:

Die Monstranz – das Zentrum der Kapelle – ist in ihrer Darstellung eine künstlerische Interpretation vom damaligen Sonnenwunder in Fatima. Die Muttergottes ist 1917 in Fatima drei Hirtenkinder erschienen und hat sie zu Gebet, Buße und Opfer aufgerufen. Gestalter der Monstranz: Künstler Marcin Nosko.

 

Auf der linken Seite neben dem Altar befindet sich ein Bild vom barmherzigen Jesus. Dieses Bild geht auf eine Ordensschwester aus Polen zurück. Sr. Maria Faustyna Kowalska ist in der ganzen Welt als Verkünderin der Barmherzigkeit Gottes bekannt. Jesus macht Sr. Faustyna zur Botschafterin der göttlichen Barmherzigkeit. Er lehrt sie den Barmherzigkeitsrosenkranz beten, bittet um die Einführung eines Festes der göttlichen Barmherzigkeit mit vorhergehender Novene zur Göttlichen Barmherzigkeit. Er gibt ihr den Auftrag ein Bild des barmherzigen Jesus malen zu lassen und zu verbreiten, dass allen Verehrern Hilfe und Schutz bieten soll. Er fordert die Stunde der Barmherzigkeit zu halten und die Erstellung eines Tagebuches, durch das die Barmherzigkeit Gottes offenbar werden soll. Nun wird dieses Bild auf der ganzen Welt verehrt.

 

Rechts vom Altar befindet sich eine Darstellung der Muttergottes von Guadelupe. Am 9. Dezember 1531 erschien in Guadalupe, Mexiko, dem Indianer Juan Diego
(um 1474 - 1548, 2002 heiliggesprochen) die Muttergottes. "Ich bin eure erbarmungsreiche Mutter, die Mutter aller Menschen, all jener, die mich lieben, die zu mir rufen, die Vertrauen zu mir haben. Hier will ich auf ihr Weinen und ihre Sorgen hören und will ihre Leiden, ihre Nöte und ihr Unglück lindern und heilen." Dies bewahrheitete sich auf unwahrscheinliche Weise: Innerhalb weniger Jahre bekehrten sich über acht Millionen Indios vom Götzendienst zum Christentum. Als Zeichen hinterließ die Muttergottes ein fortwährendes Wunder: Ihr Bildnis auf der Tilma, dem mantelartigen Überhang des Sehers, das in den letzten Jahrzehnten Gegenstand ungezählter wissenschaftlicher Untersuchungen gewesen ist.

Altarplatten:

Die Altarplatten sowie die Kniebank wurden vom Krankenhaus Göttlicher Heiland zur Verfügung gestellt.

©Helmut Wimmer
©Helmut Wimmer
©Helmut Wimmer
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